Inhalt

Seinen beruflichen Werdegang begann Prof. Dr. Fritz Vahrenholt 1968 mit dem Studium der Chemiewissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Es folgte dort auch die Promotion und dann ein Forschungsaufenthalt am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr.
Nach Stationen beim Umweltbundesamt in Berlin und beim Umweltministerium in Hessen wurde Prof. Dr. Vahrenholt von 1984 bis 1990 Staatsrat bei der Umweltbehörde in Hamburg. Von 1990 bis 1991 führte er die Hamburger Senatskanzlei, anschließend folgte von 1991 bis 1997 in Hamburg die Arbeit als Senator der Umweltbehörde und als Vorsitzender des Aufsichtsrats der HEW. 1998 wechselte er zur Deutschen Shell AG, zunächst als Vorstandsmitglied und ab 2000 als Aufsichtsratsmitglied. 2001 kam es zum Wechsel zu REpower Systems, wo er bis Ende 2007 als Vorstandsvorsitzender und später Aufsichtsratsvorsitzender arbeitete. Seit 2008 ist er CEO der RWE Innogy, der Gesellschaft für Erneuerbare Energien innerhalb der RWE Gruppe.
Über seine Tätigkeit in verschiedenen Aufsichtsräten hinaus ist Prof. Dr. Vahrenholt daneben noch auf anderen Gebieten tätig, was sich in seiner Tätigkeit im Beirat der Körber-Stiftung, in seiner früheren Funktion als Ratsmitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung sowie in seiner Dozententätigkeit im Fachbereich der Chemie an der Universität Hamburg widerspiegelt; dort hat er seit 1999 eine Professur inne.