Hauptnavigation
Inhalt

Der Kunde: Alle deutschen Mobilfunknetzbetreiber
Der Berater: Jörg Gruber
Die Aufgabe: Sicherstellung der termin- und fristgerechten Umsetzung aller regulatorischen Vorgaben zur Einführung von Rufnummernportabilität (engl.: Mobile Number Portability, MNP) in Deutschland.
Das Projekt: Ziel war die Umsetzung der EU-Verordnung zur diskriminierungsfreien Einführung von MNP. Dazu mussten die nationalen Vorgaben der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (heute: Bundesnetzagentur, BNetzA) umgesetzt werden. Dies beinhaltete einerseits den Aufbau einer zentralen Master Routing Datenbank (zMRDB) und andererseits die Abstimmung aller relevanten Portierungsprozesse mit der gesamten deutschen Mobilfunkbranche. Das Projekt war durch hohen Termindruck gekennzeichnet, denn neben potenziellen Pönalen und dem politischen Hintergrund wickelte es sich auch vor einer breiten Medienöffentlichkeit ab. In einem revisionssicheren Auswahlverfahren wurde zunächst ein Generalunternehmer ausgewählt. Außerdem war es erforderlich, einen MNP-Help-desk für die Mobilfunkkunden einzurichten und parallel zur MNP in Betrieb zu nehmen.
Die Rolle: Der PUTZ & PARTNER Managementberater wurde als technischer Gesamtprojektleiter eingesetzt. Er übernahm die Vertretung der Kundeninteressen zur Durchsetzung von Entscheidungen gegenüber dem Generalunternehmer. Zu seinen Aufgaben gehörte es dabei auch, die unterschiedlichen Unternehmensinteressen der Netzbetreiber in den jeweiligen Gremien zum Konsens zu führen. Er leitete und moderierte die technischen, kaufmännischen und juristischen Arbeitskreissitzungen, fungierte als zentraler Ansprechpartner für alle MNP-Anfragen der Service Provider, war verantwortlich für den technischen Quartalsbericht gegenüber der Regulierungsbehörde und für die Steuerung des Generalunternehmers.
Das Ergebnis: Der Aufbau der zMRDB, die Inbetriebnahme des Rechenzentrums und des MNP-Helpdesks erfolgten innerhalb des vorgegebenen Launch-Termins. Der bundesweit einheitliche Start der Rufnummernportabilität war damit gewährleistet.
Die Erfolgsfaktoren aus Sicht des Beraters: Die Neutralität des Managementberaters, dem auch Unternehmensinterna zugänglich gemacht wurden, war einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren. Bei derartigen Großprojekten muss eine Vielzahl von heterogenen Gruppen auf unterschiedlichen Ebenen zusammenarbeiten. Als weitere Erfolgsfaktoren waren dafür Feingefühl, der pragmatische Blick für das Machbare, Kommunikationsstärke sowie eine fundierte Methoden- und Führungskompetenz erforderlich.
Kontakt:
Jörg Gruber (Joerg.Gruber[at]PutzundPartner.de)
Volker Rothenpieler (Volker.Rothenpieler[at]PutzundPartner.de)